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18. September 2015von Nina Enter

Ein Leben mit und für Kaffee

Ein Leben mit und für Kaffee

Über 5.000 Kaffeemaschinen und Kaffeezubehör hat der passionierte Barista in seinem Leben gesammelt, einen Teil davon kann man im Kaffee Kompetenz Zentrum im Österreichischen Wirtschaftsmuseum im 5. Wiener Gemeindebezirk mit einer perfekt zubereiteten Tasse Kaffee in der Hand bewundern.

„Kaffee fließt in meinen Adern.“

Begonnen hat die Kaffeeleidenschaft von Österreichs bestem und bekanntestem Kaffeeexperten Edmund Mayr schon früh. Und obwohl die Schoßmühle der Großmutter mit drei, vier Jahren noch eher ein Spielzeug als ein Gebrauchsgegenstand war, hat ihn doch sofort der Duft des frisch gemahlenen Kaffees in seinen Bann gezogen und bis heute nicht mehr losgelassen. Den ersten Schluck des Getränks genehmigte er sich bereits mit vier Jahren, doch obwohl die Eltern eine eigene Kaffee-Konditorei bewirtschafteten, war es dann doch eher die Technik der ersten klassischen Espressomaschine, die den jungen Mayr mehr faszinierte als der Espresso selbst.

„Kaffee ist eine Wissenschaft.“

In den letzten 40 bis 50 Jahren eignete sich Edmund Mayr ein umfassendes Wissen über Kaffee und Kaffeezubereitung an. Aus dem Wunsch heraus, dieses Know-how an möglichst viele Menschen weiterzugeben, entstand 2003 schließlich das Kaffee Kompetenz Zentrum in der Vogelsanggasse 36 in Wien. In seinem Berufsleben hat die Nummer 1 der Baristi mittlerweile über 100.000 Gastronomen und mehr als 10.000 Endverbraucher in der perfekten Kaffeezubereitung geschult. Nicht ohne Grund bekam Edmund Mayr von der Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Wiener Kaffeehaus verliehen. In seinen Seminaren und Workshops werden die Teilnehmer nicht nur über den Weg der Pflanze in die Tasse informiert, sondern auch über sämtliche Fehlerquellen in der Zubereitung, angefangen von der ungenügenden Wasserhärte, über den falschen Mahlgrad bis hin zur unzureichenden Reinigung, aufgeklärt.

„Jeder Kaffee ist ein Kunstwerk.“

Besonders fasziniert ist Edmund Mayr in seinem Metier vom Naturprodukt selbst: „Kaffee ist am besten mit Wein zu vergleichen, kein Jahrgang entspricht dem anderen“. Und während sämtliche Getränke für den Konsumenten fix und fertig vorbereitet werden und egal ob im U-Boot, im Flugzeug oder in der Küche meistens gleich schmecken, verhält es sich mit Kaffee genau umgekehrt: „Ich kann 435 Milliarden verschiedene Kaffees zubereiten, wenn ich allein von den Millionen Einstellungsmöglichkeiten ausgehe, doch jeder Kaffee ist ein Unikat und schmeckt anders wenn ich 10 Fehler mache.“

„Von neun Kaffeetrinkern trinken sieben den Kaffee mit Milch und Zucker.“

Seine Kompetenz erklärt Edmund Mayr in der Verbindung zwischen Historie, Tradition und Moderne. Neben der Zubereitung seines Lebenselixiers in Beethovens Vakuumkanne - der Musiker war nebenbei bemerkt der erste Kaffee-Gourmet der Welt, er bestand auf genau 60 Kaffeebohnen, was den heutigen empfohlenen 7 Gramm entspricht - experimentiert der Barista auch für sein Leben gern. Um die sieben von neun Personen zu einem noch höheren Genusserlebnis zu führen, wird ein Espresso mit Kürbiskern Öl kredenzt, im Heimröster nicht nur mit Kaffeebohnen, sondern auch historischen Surrogaten wie Nüssen, Samen oder Rinden hantiert und auch die künstlerische Latte Art beherrscht der Kaffeeveteran perfekt.

„Kaffee ist ein Wundermittel.“

Der „Coffeenator“, wie er auch genannt wird, trinkt selbst nach eigenen Angaben nur Kaffee, 2 – 2 ½ Liter pro Tag. Von den tiefen Kräften des Gebräus und seiner medizinischen Wirkung ist Edmund Mayr aus tiefstem Herzen überzeugt. Und mit den heutigen Kaffeemaschinen wurde auch sein jahrzehntelang andauernder Wunsch nach Maschinen, die mitdenken und bis ins kleinste Detail so durchdacht sind, dass man die Wassertemperatur vom Nebenraum aus einstellen kann und die Bohnen portionsweise gemahlen werden, endlich erfüllt: „So wie es jetzt ist, ist es fast nicht mehr zu toppen. Das ist perfekt.“

Für die Zukunft wünscht sich der Barista, dass die Leute mutiger werden und aufschreien wenn sie für teures Geld schlechten Kaffee serviert bekommen. Durch seine Seminare und Workshops ebnet Edmund Mayr den Weg für den Einzug einer besseren Kaffeequalität.

Am 1. Oktober, den Tag des Kaffees, können Sie sich von 10 bis 17 Uhr im Kaffee-Erlebnismuseum bei freiem Eintritt  von Österreichs Kaffeeexperten Nummer 1 in seine Welt entführen lassen.

Probieren Sie zwei iSi Kaffee-Kreationen von Edmund Mayr direkt aus!

Marzipan-Sahne Topping
Kardamom-Gewürz Milch